Mein Karriereeinstieg bei Sander & Doll

Sander & Doll fördert junge Talente durch eine qualifizierte Ausbildung und setzt damit dem viel zitierten Fachkräftemangel bereits seit langem eine nachhaltige Recruiting-Strategie entgegen. Im August 2013 startete Matthias Jeretzki bei Sander & Doll eine Ausbildung zum Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Inzwischen steht für den 22-jährigen Nachwuchsentwickler die Abschlussprüfung vor der Tür.

Matthias, warum hast du dich eigentlich für eine Ausbildung zum Softwareentwickler bei Sander & Doll entschieden?
Mir macht das logische Denken beim Programmieren und das kreative Finden von Lösungswegen Spaß. Ich empfinde es als befriedigend, direkt sichtbare Ergebnisse zu produzieren. Für mich war früh klar, dass ich Anwendungsentwickler werden möchte. Sander & Doll ist eines der größten Softwarehäuser in unserer Region und schon seit vielen Jahren mit seinen Produkten erfolgreich am Markt. Entscheidend war für mich, dass mir durch das große Produktspektrum eine vielfältigere und intensivere Ausbildung geboten wird, als etwa in einem 3-Mann-Betrieb. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, dass ich nach der Ausbildung nicht nur übernommen werden kann, sondern auch noch Weiterentwicklungs- und Karrieremöglichkeiten habe. Zudem haben bereits im Vorstellungsgespräch die Fachleiter einen sehr kompetenten Eindruck auf mich gemacht.

Waren für die Ausbildung bestimmte Vorkenntnisse notwendig?
Ohne ein tiefes Interesse an Technik geht es sicher nicht und Computergrundkenntnisse sollten unbedingt vorhanden sein. Vorkenntnisse im Bereich der Programmierung sind natürlich auch hilfreich. Weil ich mich schon früh für Technik interessierte, wechselte ich beispielsweise nach der 10. Klasse an das berufliche Gymnasium des Berufskollegs Technik in Remscheid und machte dort mein Abitur. In diesem Rahmen lernte ich bereits verschiedene Programmiersprachen kennen. Aber auch ohne Programmierkenntnisse ist die Ausbildung problemlos zu schaffen, man lernt alles nach und nach. Wesentlicher sind Eigenschaften wie ein gutes Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit zum logischen Denken, denn beides lässt sich nur schwer erlernen.

Mit welchen Erwartungen hast du deine Ausbildung gestartet?
Ich wollte gerne viel über das Programmieren erfahren und die modernsten Programmiertechniken kennenlernen. Gerade im ersten Ausbildungsjahr wurden meine Erwartungen mehr als übertroffen. Das bei Sander & Doll vorhandene Know-how toppte bei weitem alles, was ich aus der Schule kannte. Hier werden nicht nur moderne Entwicklungsmethoden wie beispielsweise Scrum angewendet, sondern vor allen Dingen stehen mir bei Sander & Doll auch modernste Werkzeuge zur Verfügung, wie beispielsweise Visual Studio 2015, Microsoft SQL Server 2012 oder auch spezielle Tools, um virtuelle Computer zu betreiben.

Wie verliefen die drei Ausbildungsjahre?
Im ersten Ausbildungsjahr lernte ich überwiegend grundlegende Fertigkeiten. Damit meine ich nicht nur Programmierkenntnisse, sondern auch den Umgang mit den verschiedenen Programmierwerkzeugen und natürlich den Umgang mit den Sander & Doll-Softwareprodukten. Im zweiten Ausbildungsjahr erhielt ich erste Programmieraufgaben, die ich eigenständig gelöst und in die Software implementiert habe. Im dritten Ausbildungsjahr arbeite ich schon fast „Hand in Hand mit den Großen“. Ich bin zwar noch nicht so erfahren und noch nicht so schnell wie die langjährigen Entwickler, übernehme aber Schritt für Schritt verantwortungsvollere Aufgaben.

Welches sind deine Aufgaben und wer betreut dich dabei?
Die übergeordnete Betreuung erfolgt durch den Leiter Softwareentwicklung und durch unseren Software-Architekten. Beide glänzen dabei durch ihre Fachkompetenz. Seitdem wir nach dem Scrum-Modell in mehreren Teams arbeiten, wird die Betreuung zu einem großen Teil vom jeweiligen Teamleiter übernommen, denn ich durchlaufe nacheinander die verschiedenen Teams. Auch die Teamleiter sind exzellente Ansprechpartner und glänzen ebenfalls durch großes Fachwissen und Erfahrung. Bei allen Problemen sind sie eine hervorragende Anlaufstelle, so dass ich nie das Gefühl hatte, Hürden komplett alleine überwinden zu müssen. Aktuell bin ich Mitglied des Entwickler-Teams, das die Sander & Doll-Branchenlösungen durch neue Funktionen weiterentwickelt oder auch aufgetretene Softwarefehler behebt. Beispielsweise habe ich zuletzt an der Umsetzung eines neuen Kontaktmanagements für unsere Projektverwaltung mitgearbeitet. Es freut mich sehr, wenn meine Programmänderungen am Ende funktionieren und zum Einsatz kommen.

Wie sieht dein „typischer“ Arbeitstag bei Sander & Doll aus?
Ein Tag beginnt immer mit einem täglichen Stand-Up Meeting (von uns liebevoll „Daily“ genannt), in dem die Ergebnisse des letzten Tages besprochen werden. Wie mein weiterer Tag aussieht, ist stark davon abhängig, welche Art von Aufgabe ich bearbeite. Wenn ich beispielsweise einen Fehler behebe, muss ich zuerst den betroffenen Quelltext ausfindig machen. Anschließend überprüfe ich, in welchen Programmteilen der Quelltext ebenfalls verwendet wird und wäge ab, was für negative Konsequenzen eine Quelltextänderung an der gefundenen Stelle haben könnte. Diese werden dann in Form von Testfällen festgehalten. Wurden diese durch das Qualitätsmanagement abgesegnet, geht es an die eigentliche Fehlerbehebung. Ich passe den Algorithmus an der betroffen Programmstelle so an, dass der Fehler nicht mehr auftritt und der Rest des Programms sich immer noch korrekt verhält.

Welche Aufgaben gefallen dir besonders gut und was machst du weniger gerne?
Für einen Programmierer sicher nicht untypisch mag ich das eigentliche Programmieren am liebsten. Ich mag es, wenn ich eine Aufgabe konzentriert nach klaren Vorgaben umsetzen kann. Und gerade darin liegen meine Stärken. Aber zur Software-Entwicklung gehören natürlich auch noch andere Aufgaben, wie beispielsweise das bereits erwähnte Konzeptionieren und testen von Aufgaben. Beides sind Dinge, die mir nicht immer leicht fallen und die ich eher als „trocken“ empfinde. Aber auch sie erledige ich so gut wie möglich. Ich sehe das Programmieren dann immer als Belohnung an.

Du machst bald deine Prüfung – wie siehst du die vergangenen Ausbildungs-Jahre im Rückblick?
Ich bin sehr zufrieden mit der Ausbildung, da ich wirklich eine Menge gelernt habe. Das betrifft nicht nur das Programmieren, sondern generell wie sich der Alltag in einem mittelständischen Unternehmen anfühlt. Vor allen Dingen bin ich sehr stolz darauf, dass ich von Sander & Doll nach meiner Ausbildung übernommen werde und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit meinen netten Kollegen. Trotzdem werde ich die Berufsschule, die Lehrer und meine Klasse, sicherlich vermissen.

Matthias Jeretzkis toller Karrierestart zeigt deutlich: Langjähriger Erfolg kommt nicht von ungefähr. Deshalb investiert Sander & Doll in die Aus- und Weiterbildung von motivierten Nachwuchstalenten genauso wie in die langfristige Entwicklung von Fachexperten. Interessiert an einer Ausbildung zum Fachinformatiker? Wir freuen uns über Bewerbungen an jobs@sander-doll.com