Junge Talente fördern

Vor zwei Jahren beendete Matthias Jeretzki seine Ausbildung zum Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Nach wie vor ist er sich sicher, mit der Ausbildung und mit Sander & Doll eine gute Wahl getroffen zu haben.

Seit nun fast zwei Jahren bist du nun Junior-Entwickler bei Sander & Doll… Was bedeutet dir das? Bist du stolz darauf? „Ein Junior-Entwickler zu sein, bedeutet, dass man mehr oder weniger noch in einer Lernphase ist. Natürlich ist man schon etwas stolz drauf. Zufrieden gebe ich mich damit allerdings natürlich nicht. Seit meinem Abschluss ist ja auch schon etwas Zeit vergangen und eigentlich fühle ich mich schon gar nicht mehr wie ein ‚Junior'“.

Hast du das Gefühl, mit deiner Ausbildung bzw. dem Beruf Software-Entwickler die richtige Wahl getroffen zu haben? Und warum? „Auf jeden Fall. Die Nachfrage nach Softwareentwicklern auf dem Markt ist groß. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass dieser Beruf auch sehr zukunftssicher ist, denn ohne Computer geht heute gar nichts mehr.“

Was hat sich seitdem für dich positiv verändert? „Zumindest gefühlt finde ich, dass meine Aussagen nun mehr Gewichtung finden. Außerdem durfte ich auch schon größere Arbeiten und Umstrukturierungen an der Software vornehmen und Grundsteine schaffen, die dann von anderen Entwicklern genutzt wurden. Wenn es allerdings um das Korrigieren von Fehlern geht, hat sich meiner Meinung nach nicht viel zum 3. Ausbildungsjahr geändert. Außer, dass ich vielleicht durch die wachsende Erfahrung nicht mehr so viel Rücksprache halten muss und mittlerweile auch mit größeren Aufgaben, die mehrere Kunden betreffen, oder wichtigen internen Themen betraut werde.“

Wie bist du in das Entwickler-Team eingebunden? Hast du besondere Aufgaben oder machst du das gleiche, wie die anderen? „Im Moment hat jeder noch so seine „Steckenpferde“, was bestimmte Bereiche in der Software angeht. Wir wollen allerdings mittelfristig daran arbeiten, dass alle jede Aufgabe übernehmen können. Wie dem auch sei, die Bereiche an denen ich meistens arbeite, beschränken sich auf die Auswahllisten, die Kommunikation zwischen C++ und C# und die Implementation unserer Webshops bzw. so ziemlich alles, was damit zu tun hat.“

Woran arbeitetest du aktuell? „Aktuell überarbeite ich mit einem anderen Entwickler zusammen die Kalkulation in unserem Programm. Zuvor habe ich mich zum Beispiel sehr viel mit der Reform unserer Auswahllisten beschäftigt oder auch an einer Korrektur für die Strahlenpassdaten gearbeitet.“

Was macht dir bei der Arbeit besonders viel Spaß? „Vor allem natürlich die Umsetzung und das Programmieren. Auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist immer sehr interessant und abwechslungsreich.“

Wie wirst du unterstützt, wenn du einmal nicht weiterweißt? „Natürlich steht mir hierfür unser Senior- Lösungsarchitekt zur Verfügung. Oft diskutiere ich auch Lösungsansätze mit Kollegen, die in einigen Programmteilen mehr Erfahrung haben, bevor ich diese vorstelle oder umsetze.“

Hast du berufliche Ziele? Welche? „Ich möchte mich, vor allem was die Software- Architektur angeht, weiterbilden. Irgendwann nur noch Dinge zu planen und nicht mehr an der Programmierung teilzunehmen, das kann ich mir zumindest im Moment nicht so recht vorstellen.“

Foto: Matthias Jeretzki, ©Sander&Doll