Das war der Girls’Day bei Sander & Doll

Am 28. April war es soweit: Vier Mädchen der 8. und 9. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Wermelskirchen, Kathrin, Sylke, Sarah und Sophie, schnupperten bei Sander & Doll am Girls’Day in die Informationstechnik.

Als erstes hieß es, das Innenleben eines Rechners kennenzulernen und zu verstehen. Wie wird binärer Code eigentlich verarbeitet? Dieser wichtigen Frage gingen die Mädchen neugierig nach, denn immerhin steuern die Einsen und Nullen alle digitalen Geräte, vom Smartphone bis zum größten Rechenzentrum. Holger Baumeister, IT-Spezialist bei Sander & Doll, erntete für seine anschaulichen Erklärungen zu den binären Grundschaltungen, mit denen ein Prozessor arbeitet, das ausdrückliche Lob der IT-Einsteigerinnen. Toll fanden sie auch den „Abstieg“ in den Serverraum im Keller, das Herz der Datenverarbeitung bei Sander & Doll – denn dort darf nicht jeder herein.

Im zweiten Teil des Tages programmierten Kathrin, Sylke, Sarah und Sophie mit Feuereifer eine eigene HTML-Seite zum GirlsDay. Unser Azubi Jan Schwarzer zeigte ihnen wie’s geht. HTML ist zwar keine „echte“ Programmiersprache wie sie für die Sander & Doll-Software genutzt wird, denn hier wird mit C++ oder C# programmiert. HTML hat aber den Vorteil, dass es leicht zu erlernen ist und einen ersten Eindruck davon vermittelt, was es heißt, Code zu schreiben. Und genau das fanden die Mädchen klasse. „Das Programmieren hat am meisten Spaß gemacht!“ Dies war dann auch die einhellige Meinung der Vier am Ende des Girls’Days. Ihre Webprogrammierung durften die Mädchen anschließend auf einem USB-Stick mit nach Hause nehmen.

Der Girls’Day bei Sander & Doll hat die Sicht der Mädchen auf die IT insgesamt positiv verändert. Darüber hinaus wissen sie jetzt, was sich hinter Begriffen wie z. B. Quad-Core-Prozessor, Datenbusbreite oder SD-Karte verbirgt.