Entwicklung heißt auch, Wissen weiterzugeben

„Wenn Wissen fließt, können alle Seiten in einem Unternehmen davon profitieren.“

– Dr. Markus Hopmeier, Bereichsleiter IT und Softwareentwicklung

Dr. Markus Hopmeier ist promovierter Physiker und hat im Rahmen seiner Promotion einige Jahre in der Forschung gearbeitet. Studierte er zuvor an der Uni Hannover, entschied er sich nachfolgend, seine Studien an der Universität Marburg fortzuführen und abzuschließen. Mit 29 Jahren wechselte er in die IT-Branche, bildete sich im Bereich der Programmierung weiter und übernahm schnell die Entwicklungs-Projektleitung in einer großen Telekommunikationsfirma. Dort arbeitete er fast neun Jahre und konnte seine Fähigkeiten in verschiedene Bereiche einbringen – so arbeitete er u.a. in Vertrieb, Support, der IT und der allgemeinen Projektkoordination. Anschließend engagierte er sich im Bad Homburger Systemhaus ATIS systems GmbH und etablierte dort erfolgreich eine Qualitätssicherungsabteilung. Für sechs Jahre konnte ihn dann das Unternehmen Sage GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main gewinnen.

Seit 2016 leitet Dr. Hopmeier die gesamte Technikabteilung der Sander & Doll AG. Er ist verantwortlich für die komplette Software-Entwicklung und den IT-Support des Unternehmens. Zurzeit führt er fast 50 Mitarbeiter. Seine Hauptaufgaben sind vor allem die Produktentwicklung, die Bestimmung der Roadmap, die Optimierung der Abteilungsprozesse und die Sicherstellung der ausgelieferten Qualität im Hinblick auf Produkt & Dienstleistung. Die Gesamtverantwortung für die technische Wertschöpfungskette zu tragen und die Möglichkeit, die Produktstrategie eines erfolgreichen und stetig wachsenden Unternehmens mitzugestalten – diese Aufgabe reizt ihn sehr. „Bei Entscheidungsfindungen ist es wichtig, sich der Verantwortung für die gesamtunternehmerischen Ziele bewusst zu sein und gleichzeitig die Abteilungsinteressen stets im Blick zu halten“, erklärt der Abteilungsleiter. Diese oftmals anspruchsvolle Gratwanderung macht ihm Spaß. Von sich selbst sagt er, dass ihm vor allem eine strukturierte und selbstreflektierte Arbeitsweise dabei hilft, diesen Überblick zu behalten.

Als Führungskraft muss er außerdem in der Lage sein, sich auf unterschiedliche Menschen einzustellen. Von seinen Teams erwartet er eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt im Umgang miteinander. Auch unangenehme Aufgaben müssen gemeistert werden, mit Konflikten adäquat umgehen – das ist ihm wichtig. Fehler können passieren, das weiß er aus langjähriger Erfahrung. Folgt im Anschluss ein Lerneffekt oder eine Prozessverbesserung, kann daraus oftmals sogar ein langfristiger Vorteil gezogen werden. Überhaupt ist es ihm wichtig, in seine Mitarbeiter zu investieren: Für unerlässlich hält er es, Entwicklungschancen zu bieten und die Abteilungen durchlässig zu gestalten, damit Mitarbeiter Wissen generieren und ihren Horizont erweitern können. In einer solchen Zusammenarbeit sieht er eine große Chance für Unternehmen.

Gegründet wurde die Sander & Doll AG vor fast 30 Jahren. Startete das Unternehmen mit nur zwei Mitarbeitern, arbeiten heute über 200 kluge Köpfe für die erfolgreiche Softwarefirma. In dieser Unternehmensgröße sieht Dr. Markus Hopmeier einen klaren Vorteil: Entscheidungswege in der inhabergeführten Aktiengesellschaft sind kurz, Arbeitsschritte und Prozesse können oft beschleunigt und zügig verbessert werden. Er schätzt die gewachsene Firmenkultur: Zahlreiche Mitarbeiter arbeiten schon lange im Unternehmen, einige sind fast von Anfang an dabei. Das verbindet natürlich und erleichtert die Zusammenarbeit auch zwischen den einzelnen Teams. Hier möchte er in Zukunft weiter ansetzen – beispielsweise mit dem Aufbau von Karrierepfaden und einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen.

Foto: Dr. Markus Hopmeier